"Luise lädt zur Chemie - ein Wintermärchen voller Magie"

Winterliche Experimente für Grundschülerinnen und Grundschüler an der Luisenschule

Auch in diesem Jahr bieten Schülerinnen und Schüler der Luisenschule Grundschülern und Grundschülerinnen rund um die Weihnachtszeit wieder ein besonderes, chemisches Highlight. Über 250 Kinder aus insgesamt zehn 4. Klassen, verschiedenster Mülheimer Grundschulen, können einen ersten Einblick in die faszinierende Welt der Chemie erlangen. Dazu besuchen Klassen der Hölterschule, Martin-von-Tours-Schule, der Grundschule an der Troststraße, am Oemberg und am Klostermarkt seit Anfang November immer mittwochs den Chemie-Projektkurs der Luisenschule, um gemeinsam mit den Oberstufenschülerinnen und -schülern der 11. Klasse zu experimentieren.

Im ersten Teil wird ihnen eine Experimentalshow mit beeindruckenden Demoexperimenten rund um das Thema Leuchterscheinungen vorgeführt. Diese sind in einem selbstgeschriebenen, kindgerechten Wintermärchen verpackt, in welchem sich die Fee Luise sich mit ihren Freunden den Eisbären, Pinguinen und Glühwürmchen auf die Suche nach einem magisch leuchtenden Tannenbaum begibt. Es werden spannende Experimente rund um Lichterscheinungen, Feuer und Fluoreszenz vorgeführt. Nach dem Bestaunen dieser beeindruckenden Vorführung, entwickelt sich bei den Kindern schnell die Lust, auch mal selbst erste Erfahrungen in der Welt der chemischen Experimente sammeln zu wollen.

Dafür haben die Luisenschülerinnen und -schüler zahlreiche Stationen vorbereitet, an welchen die kleinen Nachwuchsforschenden in einer 2:1 Betreuung eigenständig unterschiedliche Experimente durchführen können. Hierbei werden verschiedene Bereiche des MINT-Profils  - so zum Beispiel neben der Chemie auch die Informatik, Biologie, Physik und Technik – in den Fokus gestellt, um den breiten Interessen der Grundschulkinder gerecht zu werden. So führen die Kinder unter Beachtung der Sicherheitsaspekte die Experimente durch und erarbeiten auch die Hintergründe aller durchgeführten Experimente anhand von kindgerecht aufgearbeiteten Arbeitsblättern mit verschiedensten selbstgezeichneten Figuren und selbstentwickelten Aufgaben. Zu den Experimenten gehören zum Beispiel das Bauen chemischer Vulkane, das Herstellen von Gummiwürmern und eigener Wunderkerzen sowie das Zünden von Teebeutelraketen sowie die sichere Benutzung eines Gasbrenners. Außerdem untersuchen die Kinder, wie es möglich ist, dass die richtigen Raketen am Himmel bunt leuchten, indem sie selbst Flammen färben. Um weiterhin in winterliche Stimmung zu kommen, dürfen die Schülerinnen und Schüler selbst aus Naturzutaten wie Tannen, Orangen, Zimtstangen auch eigene Duftstoffe mittels chemischer Verfahren isolieren.
Die Luisenschülerinnen und -schüler zeigen bei der Vorbereitung sowie der Durchführung dieser „Unterrichtsstunden“ zusammen mit den Grundschulkindern ein großes Engagement, Leidenschaft und viel Freude. Sie haben mit Hilfe von Dr. Schulte, welche den Chemie-Projektkurs leitet, das gesamte Wintermärchen selbst organisiert, geplant, eingeübt und die Experimente vorbereitet. Den Chemie-Projektkurs besuchen sie zusätzlich zu ihrem Chemie-Leistungskurs oder Chemie-Grundkurs, um den kleinen Nachwuchsforschenden eine Möglichkeit zu geben, ihren Forscherdrang auszuleben. 
Der Projektkurs bietet die Möglichkeit sehr frei und offen zu arbeiten und die Oberstufenschülerinnen und -schüler können sich je nach ihrem Interesse und ihrer Leidenschaft einbringen. So sind neben den Arbeitsblättern, welche von künstlerisch talentierten Schülerinnen und Schülern entworfen wurden, auch hunderte Geschenktüten einzeln mit entzückenden Märchenfiguren bemalt worden, die die Kinder mit einer kleinen selbst hergestellten Überraschung mit nach Hause nehmen dürfen. Auch die Dekoration des Raumes besteht aus vielen liebevoll selbstgestalteten, winterlichen Bildelementen und Verzierungen.

Neben dem chemischen und physikalischen Fokus des Wintermärchens wird auch der technisch-informatische Teil des MINT-Profils der Luisenschule abgedeckt. Dazu haben Schülerinnen und Schüler in Eigenarbeit einen Roboter entworfen, welcher eine beliebige Anzahl von Bechern automatisch mit einem „winterlichen Zaubertrank“ befüllen kann. Der Herstellungsprozess wird den Kleinen dann je nach Interesse kindgerecht erklärt. Auch ein bei der Entwicklung der winterlichen Dekoration verwendeter 3D-Drucker ist ausgestellt und seine Funktionen und Möglichkeiten werden erläutert.

Aber nicht nur die Luisenschülerinnen und -schüler halten viele Experimente für die Nachwuchsforschenden bereit. Auch zwei externe Experten aus dem naturwissenschaftlichen Bereich sind mit an Borde. Zum einen entführt Florian Baum, Mitarbeiter im Arbeitskreis von Prof. Schüth des benachbarten Max-Planck-Instituts für Kohlenforschung auf eine magische Reise in die Kälte und experimentiert gemeinsam mit den Kindern mit tiefkalten Chemikalien wie Trockeneis oder flüssigem Stickstoff. 
Dr. Brückner, Toxikologe der BASF Personal Care and Nutrition GmbH, Monheim am Rhein, stellte mit den Kindern Handseifen her und erklärt die Bedeutung des gerade in der winterlichen Erkältungszeit bedeutsamen Themas des Händewaschens. 

Dass solch‘ eine bezaubernde MINT-Veranstaltung für so viele Grundschulkinder angeboten werden kann, ist nur durch Fördermittel des „zdi-Netzwerks Mülheim an der Ruhr“ in Trägerschaft der Mülheim & Business Wirtschaftsförderung möglich.

Wir möchten Sie gerne am 18. Dezember 2019 von 10.30 bis 12.00 Uhr zu uns in den Raum A216 der Luisenschule einladen und zusammen mit der Grundschule am Oemberg an diesem Winterhighlight teilzunehmen.
Die Einverständniserklärungen der Eltern und aller Schülerinnen und Schüler für Fotos und Videos liegen uns vor.
Wir freuen uns sehr, wenn Sie uns besuchen und über dieses außergewöhnliche Schulprojekt berichten.

Kontakt


Stand: 06.12.2019

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