Mehr Ferienprojekte für Kinder dank Bürgerstiftung Mülheim

Das Amt für Kinder, Jugend und Schule setzte in diesem Jahr trotz widriger Umstände eine Rekordzahl an Ferienprojekten für Kinder und Jugendliche um. Das ganze geschah unter besonderen Voraussetzungen: Besonders die vielseitigen Ferienprojekte – ob im kreativen-, sportlichen-, umweltbezogenen oder darstellerischen Bereich – mussten einer ausführlichsten Überarbeitung unterzogen werden. Ausnahmslos alle Konzepte mussten auf die Corona-Regeln angepasst werden – dabei wurden Projekte teilweise so angepasst, dass ganz neue Ansätze entstanden.

Herr Marx (Bürgerstiftung Mülheim) überreicht symbolisch Vogelhäuschen, die Kinder während  des Umwelt-Mobil-Projektes im Witthausbusch gebaut hatten. Die Durchführung des Projektes war erst durch die Spende der Bürgerstiftung möglich. - Amt für Kinder, Jugend und Schule - Abteilung Jugendarbeit - Lennart WelzAuf dem Bild (v.l.n.r.): Dennis Brockmann (NaJu), Patrick Marx (Bürgerstiftung Mülheim), Gabriele Bartelmai  und Lennart Welz  (Amt für Kinder, Jugend und Schule).

Ein Beispiel hierfür:
Aus einem Projekt im Ringlockschuppen, bei dem üblicherweise Kinder zusammenkommen, um gemeinsam ein Theaterstück zu schreiben, zu üben und dann vorzuführen,  wurde dieses Jahr ein Filmprojekt. Das aktive Nutzen von Kameras schafft Distanz und ermöglicht  es, die Medienkompetenzen von Kindern zu erweitern. Aus Not wurde so Tugend.

Die Umstrukturierung der Projekte geschah – der aktuellen Lage geschuldet - sehr kurzfristig, war sehr zeitintensiv und erzeugte auch Mehrkosten. Das Amt für Kinder, Jugend und Schule dankt daher der Bürgerstiftung Mülheim für ihre finanzielle Spende zur Unterstützung der Sommerferienangebote. Die Spende unterstützte die Umsetzung konzeptionell aufwändiger Projekte ebenso, wie sie ermöglichte, bestehende Projekte in ihrer Taktzahl zu erhöhen: 

Zwei erfolgreiche Projekte konnten jeweils um eine zusätzliche Woche in den Ferien angeboten werden. Das ist sehr erfreulich, da durch die Corona-Auflagen in vielen Projekten weniger Plätze vergeben werden konnten, als üblicherweise. Der Wegfall dieser Platzkontingente wurde so merklich abgemildert. In unterschiedlichen Projekten wurden 50 zusätzliche Plätze für Kinder und Jugendliche geschaffen. Zusätzlich wurden vor Beginn der Ferien verstärkt Träger Sozialer Dienstleistungen auf die Ferienprojekte aufmerksam gemacht und eingeladen, Kinder aus Familien mit besonderen Bedarfslagen bei den Ferienprojekten anzumelden.
 

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Stand: 19.08.2020

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