MSB, Stadt Mülheim an der Ruhr und AWO: gemeinsam gegen sexualisierte Gewalt im Sport

Kinder, Jugendliche und Erwachsene vor sexualisierter Gewalt im Sport zu schützen, ist für die Verantwortlichen im Mülheimer Sportbund (MSB) und in der Sportjugend im MSB von besonderer Bedeutung. Daher hat sich der MSB vor einiger Zeit auf den Weg gemacht, Mitglied im „Qualitätsbündnis Sport NRW“ zu werden, das sich gegen sexualisierte Gewalt im Sport in Nordrhein-Westfalen einsetzt. Nun steht die Aufnahme in das Qualitätsbündnis – eine gemeinsame Initiative des Landessportbundes NRW und der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen (NRW) – kurz bevor. 

MSB, Stadt Mülheim an der Ruhr und AWO: gemeinsam gegen sexualisierte Gewalt im Sport: (von links) Frank Esser (MSB), Michaela Rosenbaum (AWO), Carsten Welp (AWO), Dr. Eva Selic (MSB), Marc Heiderhoff (Stadt Mülheim an der Ruhr), Peter Porkristl (Stadt Mülheim an der Ruhr), Lydia Schallwig (Stadt Mülheim an der Ruhr), Karoline Kügler (MSB), Thomas Libera (MSB). - Claudia Paulivon links: Frank Esser (MSB), Michaela Rosenbaum (AWO), Carsten Welp (AWO), Dr. Eva Selic (MSB), Marc Heiderhoff (Stadt Mülheim an der Ruhr), Peter Porkristl (Stadt Mülheim an der Ruhr), Lydia Schallwig (Stadt Mülheim an der Ruhr), Karoline Kügler (MSB), Thomas Libera (MSB).

Foto: Claudia Pauli

Das Qualitätsbündnis verfolgt das Ziel, sexualisierter Gewalt im Sport wirksam vorzubeugen und diese zu bekämpfen. Dies gelingt über die gemeinsame Entwicklung von speziellen Kriterien und Maßnahmen zur Prävention und Intervention und der Verankerung selbiger innerhalb der Strukturen der Sportvereine beziehungsweise Sportbünde und -verbände. 

Um mit den Aktivitäten bestmögliche und noch dazu nachhaltige Effekte erzielen zu können, sind für alle Mitglieder im Qualitätsbündnis starke Partner*innen von großer Bedeutung. Der Mülheimer Sportbund hat diese in Form der Stadt Mülheim an der Ruhr – und dort mit dem Jugendamt, speziell dem Kommunalen Sozialen Dienst – und der AWO Mülheim an der Ruhr gefunden: Gemeinsam setzen sich die Beteiligten dafür ein, für das Thema zu sensibilisieren, die Sportvereine in dem Themenfeld zu unterstützen und beispielsweise Übungsleiterinnen und Übungsleiter in den Bereichen Prävention und Intervention sexualisierter Gewalt im Sport fortzubilden. 
„Unser Wunsch ist es, mehr Sensibilität für das Thema in der Bevölkerung zu erzielen – unter anderem im Sport – und durch eine starke Präventionsarbeit Menschen gar nicht zum Täter werden zu lassen“, sagt Lydia Schallwig. Die Leiterin des Jugendamtes ergänzt: „Wir sind dankbar für jeden, der mit entsprechenden Hinweisen auf uns zukommt, und versuchen, denjenigen unseren Möglichkeiten entsprechend zu unterstützen.“

Gute Erfahrungen macht die Arbeiterwohlfahrt (AWO) Mülheim an der Ruhr bereits seit vielen Jahren mit dem „Ele-Phone“, einem Hilfetelefon für Kinder, Jugendliche und Erwachsene (kostenlose Rufnummer: 0800/666 777 6), die in irgendeiner Form von sexualisierter Gewalt betroffen sind. In den städtischen Sporthallen weisen seit einiger Zeit entsprechende Plakate auf das „Ele-Phone“ hin, sodass die Rufnummer sehr präsent ist.

„Sich untereinander auszutauschen und aus den Erfahrungen anderer zu lernen, ist enorm wichtig. Mit dem Netzwerk haben wir ein hervorragendes Fundament dafür geschaffen. Für die Sportvereine wäre es kaum machbar, wenn sie sich ohne diese übergeordnete Struktur mit dem Thema befassen müssten“, so der Vorsitzende der Sportjugend im MSB. In den nächsten Monaten sollen die geschaffenen Strukturen verstärkt an die dem MSB angeschlossenen Sportvereine kommuniziert werden.

Ansprechperson beim MSB bei Fragen zum Thema „Schutz vor sexualisierter Gewalt im Sport“ ist Karoline Kügler unter Telefon 30 850-37, E-Mail: karoline.kuegler@msb-mh.de

Weitere Informationen über das Qualitätsbündnis im Sport in NRW finden sich auf der MSB-Website unter https://www.muelheimer-sportbund.de/vereine/praevention-sexualisierter-gewalt-im-sport sowie auf der Website des Landessportbundes NRW unter https://www.lsb.nrw/unsere-themen/gegen-sexualisierte-gewalt-im-sport/qualitaetsbuendnis.
 


Stand: 21.10.2021

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