Präsidiumssitzung der Arbeitsgemeinschaft der Europapreisträgerstädte vom 29. November bis 1. Dezember 2019 in St. Pölten/Österreich

Bürgermeisterin Margarete Wietelmann (4. von links) vertrat die Stadt Mülheim an der Ruhr bei der Präsidiumssitzung der Europapreisträgerstädte in St. Pölden (Österreich). - Stadtverwaltung St. Pölden

Die Stadt St. Pölten in Österreich war diesjährige Ausrichterin der Präsidiumssitzung der Arbeitsgemeinschaft der Europapreisträgerstädte. Schwerpunktthemen der Präsidiumssitzung waren die Spezifizierung des Themas für die nächste Vollversammlung, die im Juni 2020 in der polnischen Stadt Czestochowa abgehalten wird sowie die mögliche Mobilisierung weiterer Europapreisträgerstädte zu einer aktiven Mitarbeit. Mülheim an der Ruhr wurde durch Bürgermeisterin Margarete Wietelmann und Sabine Kuzma (Referat des Oberbürgermeisters, Bereich Städtepartnerschaften und Europa) vertreten. Insgesamt nahmen 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus acht verschiedenen Städten an der Sitzung teil. 

Das versammelte Gremium votierte einstimmig für den in der Sitzung erarbeiteten Vorschlag „Herausforderungen und Chancen für die europäische Gemeinschaft“, als Thema der nächsten Vollversammlung in Czestochowa festzulegen. In der zeitgleich stattfindenden Jugendbegegnung soll dasselbe Thema – dann aus Sicht der Jugend – behandelt werden.

Im Zuge der Bemühungen weitere Preisträgerstädte von einer aktiveren Teilnahme im Netzwerk zu überzeugen, wurden bereits 55 weitere Europapreisträgerstädte angeschrieben und zur Vollversammlung im nächsten Jahr eingeladen. Dies teilte der Vorsitzende des Präsidiums der Arbeitsgemeinschaft der Europapreisträgerstädte, Bürgermeister Krzysztof Matyjassczyk (Czestochowa, Polen) dem Gremium mit.
Der Europapreis feiert im Jahr 2020 sein 65-jähriges Bestehen. Mittlerweile sind über 70 Gemeinden und Städte mit dem höchsten Preis für europäisches Engagement durch den Europarat ausgezeichnet worden.
Alle Redenden betonten die Wichtigkeit der europäischen Solidarität gerade in den heutigen Zeiten. Immer wieder wurde dargestellt, dass so unterschiedlich die Probleme in den einzelnen Städten und Ländern auch sein mögen, man durch die Gemeinschaft und vor allem durch den aktiven Austausch produktiv an der Lösung der einzelnen Probleme arbeiten kann.

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Stand: 04.12.2019

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