Berufsfelderkundungstag 2019 - Schüler sammeln erste Praxiserfahrung

Am 21. Mai fand die diesjährige Mülheimer Berufsfelderkundung statt. 53 Betriebe beteiligten sich an dem Vorhaben - mit Erfolg. 

Rund 400 Schülerinnen und Schüler der 8. Jahrgangsstufe lernten ein Berufsfeld ihrer Wahl näher kennen. Ziel ist es, Unternehmen mit Jugendlichen in den Austausch zu bringen, bevor sie sich auf ein längeres Praktikum oder auf eine Ausbildung mit ihnen festlegen. Für die Schüler ist es eine wichtige Erfahrung für ihre weitere Berufsorientierung. Vor allem kleine und mittlere Unternehmen beteiligten sich auch in diesem Jahr wieder mit einem hohen Engagement. So auch der Montagebetrieb Heinrich Tapp. Ausbildungsleiter  Thomas van Elten führt Schülergruppen bereits das sechste Mal durch seinen Betrieb: „Als mittelständisches Unternehmen ist es uns besonders wichtig, Verantwortung für den Fachkräftenachwuchs zu übernehmen. Wir geben den Jugendlichen einen Einblick, was es bedeutet, eine Ausbildung als Wärme-, Kälte-, Schall und Brandschutzisolierer/in zu machen. Danach entscheiden sie selbst – möchte ich mir das näher anschauen oder eher nicht? Beides ist am Ende ein gelungenes Ergebnis.“. 

Berufsfelderkundungstag 2019  Schüler sammeln erste Praxiserfahrung. Im Montagebetrieb Heinrich Tapp erhalten die Jugendlichen einen Einblick in die Ausbildung als Wärme-, Kälte-, Schall und Brandschutzisolierer. 21.05.2019 Foto: Walter Schernstein - Walter Schernstein

Im Montagebetrieb Heinrich Tapp erhalten die Jugendlichen einen Einblick in die Ausbildung als Wärme-, Kälte-, Schall und Brandschutzisolierer.

Foto: Walter Schernstein

Nach einem Rundgang durch die Werkstätten konnten die 10 Jugendlichen sogar selbst Hand anlegen. Gebaut wurde ein Stifteköcher aus Blech. Dabei kamen die Schüler mit verschiedenen Arbeitsschritten rund ums Blech in Berührung. Immer mit dabei sind die Auszubildenden, die alle Fragen rund um den Beruf auf Augenhöhe beantworteten. Auch der Blick auf den Azubialltag steht im Vordergrund: Wie viel verdient man in einer Ausbildung und danach? Welche Perspektiven bietet der Betrieb nach der Ausbildung? Wie steht es mit den Übernahmechancen? „Am Berufsfelderkundungstag können wir einen ersten Eindruck von unserem Berufsfeld vermitteln. Sind die Jugendlichen interessiert, bieten wir ein Praktikum an. Als Praktikanten können die Schüler dann auch erste richtige Arbeitsschritte in der Werkstatt ausprobieren.“, so van Elten. Neben dem Beruf des WKSB-Isolierers erhielten die Schüler Einblick in die Ausbildungsberufe Industriekaufmann/frau und Produktdesigner/in.

Die Berufsfelderkundungstage finden im Rahmen des Landesprogramms „Kein Abschluss ohne Anschluss“ statt. Das Land strebt das Erkunden von Berufsfeldern für Schüler aller Schulformen an. Als zentrale Koordinierungsstelle organisiert das Bildungsbüro einmal jährlich die Teilnahme der Betriebe aus der Region. 

Fragen zur Berufsfelderkundung beantwortet Jennifer Reichstein unter 0208 / 455-4786. Interessierte Betriebe können sich schon jetzt für die Berufsfelderkundungstage 2020 vormerken lassen. 


Über das Bildungsbüro
Das Bildungsbüro der Stadt Mülheim unterstützt Bildungseinrichtungen entlang der Bildungskette vom Kindergarten bis zum Übergang von der Schule in den Beruf. 
Ein Schwerpunkt ist seit 2012 das Landesprogramm „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA). Im Rahmen von KAoA koordiniert das Bildungsbüro mit zahlreichen Partnern den Berufsorientierungsprozess für alle Schulformen. Finanziert wird das Landesprogramm aus Mitteln des europäischen Sozialfonds.

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Stand: 21.05.2019

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