Neue Elternhaltestellen an Mülheimer Grundschulen

Neue Elternhaltestellen an Mülheimer Grundschulen

Zwei weitere Mülheimer Grundschulen eröffnen in dieser Woche Elternhaltestellen. Eine Übersicht über alle Haltezonen im Stadtgebiet bietet das Geoportal der Stadt.

Elternhaltestelle der Katharinenschule an der Karlsruher Straße/ Ecke Bruckner Straße - Kirsten Langenfeld

Einweihung die Elternhaltestelle der Katharinenschule an der Frühlingstraße. Foto: Kirsten Langenfeld

In der Diskussion um Elterntaxis und Schulwegsicherheit beschreitet die Stadt Mülheim neue Wege: In dieser Woche eröffnen gleich zwei Mülheimer Grundschulen Elternhaltestellen: Zonen, in denen Eltern ihre Kinder mit dem Auto nahe der Schule absetzen und abholen können.

Am Montag wurde die Elternhaltestelle der Katharinenschule an der Karlsruher Straße/ Ecke Bruckner Straße eröffnet, am Dienstag wird die Grundschule am Steigerweg die Haltezone am Kaldenhofkamp 8 einweihen. Bereits eröffnet wurden Elternhaltestellen an der Hölterschule und an der Grundschule am Krähenbüschken. Alle Elternhaltestellen im Stadtgebiet sind im Geoportal der Stadt Mülheim zu finden: https://geo.muelheim-ruhr.de/elternhaltestellen.

Insgesamt 18 der 22 Mülheimer Grundschulen wollen bei dem Projekt mitmachen, so Sonja Knopke, Leiterin der Straßenverkehrsbehörde im Ordnungsamt: „Wir freuen uns sehr über die große Beteiligung!“ Mitmachen bedeutet: Die Schulen fragen anhand von Stadtplänen bei der Elternschaft ab, welche Schulwege die Kinder (zu Fuß oder im Auto) zurücklegen. „Es geht darum, Stellen zu erkennen, die zu den Fahrrouten der Eltern passen und sich bestenfalls mit den bestehenden Laufrouten der Kinder kreuzen“, so Sonja Knopke.

Anhand der Daten ermittelt die Straßenverkehrsbehörde gemeinsam mit den Schulen dann geeignete Stellen für die Haltezonen. In den Hol- und Bringzonen, die mit Schildern gekennzeichnet sind, gilt zu bestimmten Zeiten am Morgen und am Nachmittag ein eingeschränktes Halteverbot. Die Zonen befinden sich nicht unmittelbar an der Schule, sondern in fußläufiger Entfernung einige Hundert Meter weiter. Hierdurch soll die oftmals gefährliche Verkehrssituation direkt vor den Schulen entschärft werden.

Flankiert wird die Einrichtung der Haltezonen von weiteren Maßnahmen zur Schulwegsicherheit an den Schulen. Das können beispielsweise „Laufpatenschaften“ sein: Ältere Schüler*innen weisen Jüngeren den Weg. Wichtig ist Sonja Knopke, Eltern, Schüler*innen und die Schulen selbst bei dem Thema mit ins Boot zu holen – um das Problem „Elterntaxi“ gemeinsam zu lösen.

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Stand: 04.05.2022

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