Die Ruhr soll wieder natürlicher werden

Bezirksregierung plant naturnahe Entwicklung an der Kettwiger Ruhraue

Die Ruhr soll wieder natürlicher werden - Die naturnahe Entwicklung an der Kettwiger Ruhraue - Bezirksregierung DüsseldorfDie naturnahe Entwicklung an der Kettwiger Ruhraue ist eines in einer Reihe von Renaturierungsprojekten, die die Bezirksregierung Düsseldorf im Bereich der Unteren Ruhr plant. Dieser Bereich ist ein wesentlicher Bestandteil dieser Planung.

Auf den landeseigenen Flächen in der Kettwiger Ruhraue (Kilometer 21,2 bis 22,8) soll ein ständig durchströmter 900 Meter langer Nebenarm in Verlängerung des heutigen Ruhrspieks (Altarm) angelegt werden.

Die Befestigung des Ruhrufers soll entfernt und das dann flachere Ufer auf unterschiedliche Art modelliert werden. Die Ruhr soll vor allem Raum bekommen, sich freier zu entwickeln. An einigen Stellen im Fluss werden mit Ruhrschotter flache Inseln angelegt, wodurch neue Gerinne im Uferbereich entstehen können. Steilufer und das Einbringen von Totholz, als natürliches Strukturelement, sorgen für ein natürlicheres Erscheinungsbild der Ruhr.

Als ein erster Schritt zur Renaturierung der Ruhr sind Rodungen erforderlich. Die ersten Vorbereitungen (Einrichten der Baustelle sowie Maßnahmen zur Verkehrssicherung) werden ab dem 5. Februar 2018 getroffen. Die eigentlichen Rodungsarbeiten beginnen am 12. Februar 2018 und werden bis Ende Februar dauern.

Im Genehmigungsverfahren zur Umgestaltung der Ruhr wurden die Rodungsarbeiten mit den Unteren Naturschutzbehörden der Städte Mülheim und Essen abgestimmt.

Weitere Informationen auf der Seite der Bezirksregierung Düsseldorf.


Stand: 06.02.2018

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