Schul- und Gesundheitsdezernent ruft auf zu Besonnenheit und Solidarität

Abiturienten können Reife zeigen.

Bildausschnitt für den Dezernatsverteilungsplan. Verwaltungsvorstand der Stadt Mülheim an der Ruhr. Marc Buchholz, Dezernat V (Bildung, Soziales, Jugend, Gesundheit, Sport und Kultur). Ab März 2019. 14.02.2019 Foto: Walter Schernstein - Walter SchernsteinAuf Grund von Hinweisen an die Stadt, dass Abiturienten für den morgigen Montag ein „Happening“ ggf. in der MüGa als Ersatz für die ausfallenden Abiturfeiern planen, ruft Marc Buchholz, Schul- und Gesundheitsdezernent der Stadt Mülheim, zur Solidarität auf. In einem Schreiben an die Schulpflegschaftsvorsitzenden mahnt er zur Besonnenheit:

"Als Schul- und Gesundheitsdezernent wende ich mich heute mit der Bitte an Sie, dass Sie und Ihre Familien dem Aufruf zum besonnen Umgang in der jetzigen Krisensituation folgen.

In den letzten Stunden hat sich die Lage der Ausbreitung des Corona-Virus auch in unserer Stadt verschärft. Der Krisenstab der Stadt ist im ständigen Austausch und regelt die notwendigen Maßnahmen, damit die öffentliche Sicherheit und Ordnung weiterhin gewährleistet bleibt.

Die Stadt nutzt neben den klassischen Medien auch die sozialen Netzwerke. Über diese Netzwerke erreichten mich heute Morgen Hinweise, dass Abiturienten für den morgigen Montag ein „Happening“ ggf. in der MÜGA als Ersatz für die ausfallenden Abiturfeiern planen.

Abiturienten sollten jetzt ihre Reife zeigen und auf große Versammlungen verzichten!

Angesichts der aktuellen Erlasslage zu Veranstaltungen (auch unter 1000 Menschen) muss ich Sie und Ihre Kinder darauf hinweisen, dass derartige Zusammenkünfte zu unterlassen sind. Um bei der Eindämmung des Virus mitzuwirken, sollen wir alle möglichst zusätzliche, nicht notwendige soziale Kontakte meiden. Dieser Aufruf ist unmissverständlich!

Ich habe großes Verständnis dafür, dass der diesjährige Abiturjahrgang in unserer Stadt durch die Absage der Mottowochen und Abifeten enttäuscht ist. Aktuell kann die Stadt jedoch nicht anders handeln, als zu untersagen!

Damit auch dieser Jahrgang die Tradition, gemeinsam das Ende der Schullaufbahn zu feiern, erleben darf, kann gerne ein Ausweich- und Ersatztermin geplant werden, wenn die akute Gefahrenlage überwunden ist. Es ist mir bewusst, dass dies nur ein Ersatz ist, aber die Gesundheit aller Mülheimerinnen und Mülheimer kann eben noch weniger ersetzt werden, als eine Feier. Sofern ich in meiner Funktion als Beigeordneter bei der Organisation eines Ersatztermins behilflich sein kann, werde ich dies sehr gern tun."

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Stand: 15.03.2020

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